Umweltministerin besucht Flowtrail


Der Flow-Trail in Stromberg beweist sich als tolles Beispiel für die gute Zusammenarbeit von Landesforsten Rheinland-Pfalz mit dem Verein Flowtrail Stromberg, dem Naturpark Soonwald-Nahe sowie der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg. Davon konnte sich auch Umwelt- und Forstministerin Ulrike Höfken bei einem Besuch im Rahmen ihrer Sommertour vor Ort überzeugen. Gemeinsam mit Bürgermeister Michael Cyfka, Jutta Kleeberg 1. Beigeordneter der Stadt Stromberg und Marco Rohr vom Naturpark Soonwald-Nahe sowie Forstamtsleiter Bernhard Frauenberger, testete Höfken auch gleich ein Stück des noch in den Kinderschuhen steckenden, neuen Proejekts, den Celtic-Trails. Die neuen Trails sollen in den nächsten Jahren den Soonwald für Tourenfahrer erschließen um einerseits ein familiengerechtes Angebot zu schaffen, andererseits den im Wald vorhanden Radtourismus zu kanalisieren. Projektträger des neuen Trailprojekts ist die Verbandsgemeinde.

Im ersten Bauabschnitt wurde für Kinder ein 5 km langer Loop angelegt (Mountainbike-Rundkurs, Anm. der Redaktion: Nicht nur für Kindern, für Anfhänger genauso geeignet!). Start ist der Parkplatz am Walderlebniszentrum Neupfalz. Die Route ist derzeit noch provisorisch beschildert.

„Wir liegen geografisch exzellent“, betonte Michael Cyfka bei seiner Ansprache und erklärte, dass Corona (auch) eine Chance für den regionalen Tourismus sei. Dies zeigten die steigenden Zahlen der Bürger, die versuchen, durch die Pandemie Abstand vom Alltag zu gewinnen und ihre Freizeit im Wald verbringen, deutlich. Umweltministerin Höfken sagte, dass sie es begrüße, wie sehr der Wald für immer mehr Menschen zum Erholungsraum wird. „Niemand verbringt seine Freizeit gern umgeben von kranken Bäumen oder solchen, die durch die Klimakrise bereits abgestorben sind“, so Höfken.

Das gesteckte Ziel bei der Zusammenarbeit der genannten Akteure ist, dass sämtliche Bedürfnisse der verschiedenen Nutzungsgruppen im Wald Gehör finden: Spaziergänger und Wanderer ebenso wie Radfahrer oder andere Sportler, aber auch Waldbesitzende und Jäger sollen auf ihre Kosten kommen. Und dies stets unter der Prämisse, dem Wald keinen Schaden zuzufügen. „Hier hat dies gut geklappt und ich freue mich, dass das Engagement noch weiter geht und bald weitere, waldverträgliche Freizeitangebote für Mountainbiker entstehen“, so die Umweltministerin. Das Thema Umweltschutz und Biodiversität liegt ihr ebenso am Herzen, wie Umweltbildung von Klein auf.

Kirsten Mang, Leiterin der Stabsstelle Tourismus in der VG, erläuterte der Umweltministerin, dass schon einige Projekte der VG genau in diese Richtung führen. So z.B. das Projekt Guldentaler Streuobstland - für das gerade die Tage von der EU über LEADER der Förderbescheid eingetroffen sei. Oder dem Walderlebnispfad, der Rottentour im Langenlonsheimer Wald, auf dem von Klein auf Umweltbildung und Wertschätzung des Waldes vermittelt werden.


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