Bitte aufpassen! Die Eichenprozessionsspinner sind wieder "unterwegs"


In der letzten Zeit tritt vermehrt der Eichenprozessionsspinner auf. Er kommt an allen Eichenarten vor und bevorzugt warm-trockene Regionen. Ideale Bedingungen in unseren Breitgraden!

Besonders gefährlich für den Menschen sind die Haare des Eichenprozessionsspinners. Diese führen bei Kontakt mit der Haut zu Reizungen und Verbrennungen. Weiterhin kann es zu Entzündungen von Augenbindehaut und Auge sowie der oberen Luftwege kommen.

Wir empfehlen deshalb, den Kontakt zu Gespinstnestern der Prozessionsspinnerraupen an Eichenbäumen absolut zu vermeiden.

Eine Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners ist sehr schwierig.

Auf unseren Spielplätzen wird der Befall jeweils beseitigt. In unseren Wäldern und Wirtschaftswegen ist eine flächendeckende Bekämpfung jedoch nicht durchführbar. Das würde jeden finanziellen Rahmen komplett sprengen. Im Wald ist die Umsicht der Waldbesucher gefragt. Wenn man vorsichtig ist und Abstand zu den befallenen Bäumen hält, passiert auch nichts. Auf Spielplätzen, innerörtlichen Grünflächen und im Schwimmbad gelten andere Maßstäbe. Hier muss man bekämpfen.

Mittelfristig müssen wir mit diesen Raupen leider leben. Und denken Sie bitte dran, aus den Eichenprozessionssspinnern entstehen Schmetterlinge. Sobald die Verpuppung ca. Anfang Juli erfolgt, geht keine Gefahr mehr von den Tieren aus. Aber, die Häarchen halten sich hartnäckig an der Rinde und auf dem Waldboden. 

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